Die 20 häufigsten Fehler beim Training

Beim Training machen wir oft unwissentlich Fehler, die die Effektivität der Übungen deutlich mindern. Auch die intensivste Anstrengung garantiert nicht die erwarteten Ergebnisse, wenn das Training technisch falsch durchgeführt wurde und die Muskeln nicht genug Zeit hatten, um sich zu regenerieren. Informieren Sie sich über die 20 häufigsten Fehler beim Training und finden Sie heraus, wie Sie diese beseitigen können.

Missverständnisse und Stereotype über die Prinzipien des richtigen Trainings können die Ergebnisse langer Trainingsstunden zerstören. Zum Beispiel gibt es ein Missverständnis, dass traditionelle Crunches die beste Übung sind, um Bauchfett loszuwerden. Inzwischen bringen auch 1000 Sit-Ups nichts, wenn wir die Übungstechnik nicht gut genug kennen und das Training mit einer richtigen Ernährung kombinieren.

Es gibt viele ähnliche Überzeugungen und sie sind am häufigsten für den Mangel an Effekten beim Abnehmen und Formen der Figur verantwortlich. Eine geringe Effizienz ist frustrierend, was wiederum die Motivation zum Training verringert. Um aus dem Teufelskreis auszubrechen, solltest du deine Trainingsprinzipien sorgfältig analysieren und mögliche Fehler eliminieren.

1. Trainingsfehler: das Aufwärmen auslassen

Einer der häufigsten Fehler von Praktikern ist, das Aufwärmen zu überspringen und direkt mit dem Training zu beginnen. Die Auswirkungen dieses Verfahrens können sehr gravierend sein – unzureichend erwärmte Muskeln sind viel anfälliger für Verletzungen. Das Aufwärmen bereitet den Körper auf das Training vor, steigert die Effizienz und ermöglicht es Ihnen, bessere sportliche Ergebnisse zu erzielen. Sie sollte mindestens 10 Minuten dauern und alle Körperteile umfassen, mit besonderem Schwerpunkt auf Sprung-, Knie-, Schulter-, Nacken- und Hüftgelenken.

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2. Trainingsfehler: zu viele Wiederholungen

Es scheint, dass die Ergebnisse umso besser sein werden, je länger und intensiver das Training ist. Das ist nicht wahr. Die Trainingsintensität sollte den Fähigkeiten einer Person angepasst werden. Beginnen Sie mit so vielen Wiederholungen, wie Ihr Körper müde, aber nicht ermüdend macht. Ein zu starker Start kann zu Übertraining und in der Folge zu Schmerzen, Muskelkater und Kraftlosigkeit für das weitere Training führen. Daher ist es besser, sich anstelle der Anzahl der Wiederholungen auf die richtige Technik der Übungen zu konzentrieren und zu versuchen, sie so genau wie möglich auszuführen.

3. Trainingsfehler: zu viel Gewicht anwenden

Beim Krafttraining ist es wichtig, das Gewicht der Gewichte zu wählen, die für Sie richtig sind. Es ist besser, mit minimalen Gewichten zu beginnen, als gleich zu den schwersten Hanteln zu greifen. Zu viel Gewicht führt zu Muskelzerrungen, wodurch uns schnell die Kraft fehlt, um mehr Wiederholungen zu machen. Wenn die Muskeln nach 12-15 Wiederholungen müde werden und gleichzeitig nicht zittern, ist dies ein Zeichen dafür, dass wir das richtige Gewicht gewählt haben.

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4. Trainingsfehler: keine Trainingspausen

Es ist ein Fehler zu glauben, dass tägliches Krafttraining zu den besten Ergebnissen führt. Muskeln brauchen mindestens einen Tag Ruhe, um sich zu regenerieren. Auch während der Übungen selbst ist es notwendig, zwischen den Sätzen Pausen einzulegen. Während ihrer Dauer wächst die Muskelmasse. Cardio-Training kann täglich verwendet werden.

5. Fehler im Training: Konzentration auf einen Körperteil

Die Muskulatur sollte regelmäßig neue Impulse zur Entwicklung bekommen, sonst ist die Anstrengung, die man in die Bewegung gesteckt hat, umsonst. Die gleichen monotonen Übungen, die nur an einem Körperteil ausgeführt werden, machen es unmöglich, eine harmonisch gebaute Figur zu erreichen. Deshalb ist es wichtig, den Trainingsplan alle 4-8 Wochen zu ändern und sich möglichst nicht nur auf eine Sportart zu beschränken.

Wichtig

6. Fehler im Training: mangelnde Regelmäßigkeit

Systematische körperliche Aktivität bringt die besten Ergebnisse. Ein moderates Training dreimal pro Woche kann Ihnen mehr Vorteile bringen als einmaliges, anstrengendes Training, nach dem der ganze Körper 3 Tage lang schmerzt. Gewöhnen Sie sich am besten an, an bestimmten Wochentagen zu einer bestimmten Uhrzeit zu trainieren - so ist es einfacher, systematisch zu bleiben.

7. Unangemessene Technik

Bevor Sie mit dem Training beginnen, sollten Sie sich gründlich mit der Technik der Durchführung jeder Übung vertraut machen. Was in der Praxis einfach erscheinen mag, erfordert oft Präzision und Aufmerksamkeit bei jeder Bewegung. Dies gilt nicht nur für technisch aufwendige Übungen mit Geräten, sondern auch für Crunches, Kniebeugen und Liegestütze.

8. Trainingsfehler: Training mit zu hoher oder niedriger Herzfrequenz

Entgegen dem Anschein ist das Niveau, auf dem wir die Herzfrequenz halten, nicht ohne Bedeutung für die Effektivität des Trainings. Menschen, die abnehmen, sollten mit 60-70% ihrer maximalen Herzfrequenz (HF max) trainieren. Es ist einfach, Ihre maximale Herzfrequenz zu berechnen, indem Sie Ihr Alter von 220 subtrahieren. Die Multiplikation des Ergebnisses mit 60-70% zeigt die Herzfrequenz, bei der die Fettverbrennung für uns am effektivsten ist. Menschen, die ihre Leistung verbessern möchten, wie zum Beispiel Langstreckenläufer, sollten mit einer Herzfrequenz von max. 70-85% HF trainieren.

9. Trainingsfehler: Den Rat des Trainers nicht befolgen

Oft entscheiden wir uns, uns mit Ersparnissen zu trainieren, und lernen die Technik des Trainings aus bunten Zeitschriften oder dem Internet kennen. Dadurch machen wir unbewusst Fehler, die wir nicht selbst korrigieren können. Damit unsere Bemühungen nicht umsonst sind, lohnt es sich, einen Fachmann, z.B. einen Fitnesstrainer, um Rat zu fragen. Wenn Sie sich noch nie mit Fitness beschäftigt haben, nehmen Sie am besten ein paar Kurse bei einem Trainer, damit Sie seine Tipps später beim Selbsttraining anwenden können.

10. Trainingsfehler: kein Trainingsplan

Der Trainingsplan hilft Ihnen nicht nur, konsequent und systematisch vorzugehen, sondern ermöglicht Ihnen auch bessere Ergebnisse zu erzielen. Das Ausführen von willkürlichen Übungen mit beliebig vielen Wiederholungen ist nicht dazu gedacht, Kraft aufzubauen oder Fett zu verbrennen. Das Training nach Plan garantiert ständige Fortschritte, beugt Monotonie vor und motiviert besser für die weitere Arbeit.

11. Trainingsfehler: keine Fortschrittskontrolle

Ein ebenso häufiger Fehler wie zufällige Übungen ohne Plan ist, Ihren Fortschritt nicht zu kontrollieren. Es bietet sich an, von Zeit zu Zeit, z.B. alle zwei Wochen, einen Fitnesstest durchzuführen, um zu sehen, welche Elemente des Trainings gut beherrscht werden und welche noch verbessert werden müssen. Darüber hinaus lohnt es sich, regelmäßige Körpermaße durchzuführen: Messen des Umfangs der Schultern, des Bizeps, der Brust, des Bauches, der Oberschenkel. Dies hilft uns auch zu bestimmen, welche Körperteile während der nächsten Trainingseinheiten konzentrierter sein sollten.

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12. Trainingsfehler: Schmerzen ignorieren

Es ist ein sehr gefährlicher Fehler zu trainieren, wenn wir Schmerzen haben. Schmerzen bedeuten nicht, dass Bewegung effektiv ist, im Gegenteil, sie signalisieren eine schlechte Wirkung auf den Körper. Schmerzen sollten auch nicht mit dem Gefühl der Muskelermüdung verwechselt werden, das am häufigsten nach dem Training auftritt. Beim Sport treten Schmerzsymptome auf, oft sind sie heftig – dann muss man das Training abbrechen und den strapazierten Muskeln Zeit zur Regeneration geben. Wenn die Schmerzen mehrere Tage anhalten, wird ein Arztbesuch empfohlen.

13. Trainingsfehler: kein Trainingsziel

Sowohl absolute Anfänger als auch Fortgeschrittene, die nach einer längeren Pause wieder ins Training zurückkehren, sollten sich ein Trainingsziel setzen. Ein zuvor gesetztes Ziel zu verfolgen ist äußerst motivierend und hilft, Schwierigkeiten zu überwinden.

14. Trainingsfehler: Dehnung überspringen

Dehnen nach dem Sport ist genauso wichtig wie das Aufwärmen vor dem Sport. Stretching zielt darauf ab, die nach längerem Training steifen und angespannten Muskeln zu dehnen und zu entspannen. Dehnübungen erleichtern deren Regeneration, beugen der Entstehung von Muskelkater vor und erhöhen die Beweglichkeit der Gelenke.

Wichtig

15. Trainingsfehler: Die richtige Ernährung vergessen

Jeder, der regelmäßig Sport treibt, sollte sich an eine richtige Ernährung halten. Die Ernährung hängt davon ab, was wir erreichen wollen. Menschen, die abnehmen, werden die sichtbaren Auswirkungen ihrer Arbeit nicht bemerken, wenn sie das Training nicht mit einer kalorienarmen, ausgewogenen Ernährung kombinieren. Ebenso sollten Männer, die Muskelmasse aufbauen wollen, auf die richtige Menge an Proteinen und Kohlenhydraten in ihrer Ernährung achten.

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16. Fehler im Training: zu wenig Flüssigkeitsaufnahme

Eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme ist ein erheblicher Fehler, der die Funktion des gesamten Körpers beeinträchtigt. Beim Schwitzen verlieren wir nicht nur Wasser, sondern auch eine große Menge an Mikronährstoffen. Körperlich aktive Menschen sollten den Mangel durch das Trinken von mindestens 2 Liter mineralisiertem Wasser pro Tag ausgleichen.

17. Fehler im Training: Konzentrationsmangel, Sprechen bei Übungen

Training ist am effektivsten, wenn wir bewusst und konzentriert trainieren. Wenn Sie während des Trainings mit einer anderen Person sprechen, werden Sie abgelenkt. Die Bewegungen werden weniger präzise, ​​die Atmung wird nicht stabilisiert und die Anzahl der Wiederholungen erfolgt „nach Augenmaß“. Ein solcher Mangel an Konstanz wirkt sich schlecht auf das Training aus und distanziert uns vom gesetzten Ziel.

18. Fehler im Training: unangemessene Kleidung

Welche Art von Outfit wir für das Training wählen, sollte von der Art der Disziplin, die wir praktizieren, und der Qualität der Kleidung bestimmt werden, nicht von Farbe oder modischem Schnitt. Beim Laufen ist die Wahl des Outfits besonders wichtig – das Tragen von Baumwoll-T-Shirts und -Hosen, die Schweiß wie ein Schwamm aufsaugen, verringert den Trainingskomfort und kann zu besseren Ergebnissen führen. Aus diesem Grund lohnt es sich nicht, bei Sportbekleidung zu sparen und Kleidung zu wählen, die an die Bedingungen angepasst ist, unter denen wir eine bestimmte Disziplin ausüben.

19. Fehler im Training: falscher Lebensstil

Aktiv zu sein bedeutet nicht nur, von Zeit zu Zeit zu trainieren – eine Stunde Bewegung am Tag ist keine Entschuldigung dafür, an schädlichen Gewohnheiten festzuhalten. Sich um sich selbst zu kümmern sollte als Ihr vorrangiges Ziel und Ihre Lebensweise behandelt werden. Dies bedeutet unter anderem, auf Stimulanzien verzichten, sich gesund ernähren und die richtige Menge an Schlaf bekommen.

20. Fehler im Training: sich mit anderen vergleichen und „feuriger Enthusiasmus“

Oft ist der Impuls, der uns zum Training veranlasst, der Wunsch, unser Aussehen zu verbessern. Der Anblick schlanker, sportlicher Menschen treibt sie zum Handeln und motiviert sie, an sich selbst zu arbeiten. Es ist jedoch ein Fehler anzunehmen, dass ein Monat Übung ausreicht, um auf dem Cover eines bunten Magazins wie ein Star auszusehen. Sie müssen beim Training geduldig sein und berücksichtigen, dass die Auswirkungen nicht sofort eintreten. Nur sorgfältige und langfristige Arbeit an sich selbst garantiert den Erfolg.

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