Symptome von Übertraining: Was kann ich tun, um wieder in Form zu kommen?

Es ist nicht schwer, sich zu übertrainieren. Vor allem, wenn wir unsere Kräfte nicht an Absichten messen. Übertraining äußert sich unter anderem in Kurzatmigkeit, Appetitlosigkeit und verminderte Libido. Da es nicht einfach ist, sich von einer geschwächten Form zu erholen, besteht der beste Weg, um Übertraining zu bekämpfen, darin, es einfach zu verhindern.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Übertraining – was ist das?
  2. Übertraining – was sind die Symptome davon?
  3. Übertraining – wie kann man es vermeiden?
  4. Übertraining – wie kommt man wieder in Form?

Der einfachste Weg, Übertraining zu beschreiben, ist chronische Müdigkeit. Es ist eine Art Rebellion des Körpers gegen die Belastung, die ihm zu intensives Training auferlegt. Übertraining tritt auf, wenn Ihr Trainingsplan nicht an Ihre Fähigkeiten und Kondition angepasst ist. Wenn die Übungen, die wir machen, der Körper zu stark beansprucht wird und der Trainingsplan keine Chance zur Regeneration lässt.

Übertraining – was ist das?

Übertraining kann jedem passieren - Profis und Amateuren. Sich selbst zu ehrgeizige Ziele setzen, die „Messlatte“ zu schnell höher legen, sich auf spektakuläre Rekorde einstellen oder am Rande einer Verletzung balancieren – das sind selbst von Profisportlern häufige Sünden.

Bei Amateuren entsteht Übertraining meist durch mangelndes Wissen in diesem Bereich und die Unfähigkeit, das Training an die eigenen Veranlagungen anzupassen.

Häufige Ursachen für Übertraining sind: zu stressige Trainingspläne, unzureichende Ernährung, fehlende Zeit für Regeneration und Ruhe. Zu den Faktoren, die das Risiko eines Übertrainings erhöhen können, gehören: Stress und starke Emotionen.

Übertraining sollte nicht mit Erschöpfung verwechselt werden. Letzteres ist ein vorübergehender Zustand, ein kurzfristiger Formverfall, der abgewartet werden muss. Sie ist durch körperliche Symptome gekennzeichnet und bei Übertraining erfährt der Sportler neben körperlichen Symptomen auch eine Abnahme der geistigen Verfassung. Übertraining passiert nicht über Nacht und ist ein sehr komplexer Prozess.

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Übertraining – was sind die Symptome davon?

Übertraining ist ein Komplex von psychischen und physischen Symptomen. Bevor wir jedoch ein Übertraining erkennen, sollten wir andere Beschwerden ausschließen, die für die fehlende Form verantwortlich sein könnten, z.B. Allergien, Infektionen, Mineralstoffmangel im Körper.

Symptome von Übertraining - Körperlich:

  • Erschöpfung,
  • schlechter Zustand und Leistungsfähigkeit,
  • zitternde Glieder,
  • beeinträchtigte Ergebnisse,
  • Schwitzen,
  • Probleme mit der motorischen Koordination,
  • höhere Temperatur,
  • erhöhter Puls
  • schnelles Atmen
  • Kurzatmigkeit
  • Schwindel und Kopfschmerzen,
  • Schlaflosigkeit,
  • Appetitlosigkeit
  • geschwächte Immunität,
  • Schmerzen im Herzbereich,
  • Muskel- und Gelenkschmerzen,
  • Symptome von Dehydration
  • Gewichtsverlust.

Symptome von Übertraining - mental:

  • Mangel an Libido,
  • geringes Selbstwertgefühl,
  • Konzentrationsprobleme,
  • Apathie,
  • Entmutigung und mangelnde Motivation,
  • Reizbarkeit
  • Stupor,
  • größere oder geringere Erregbarkeit,
  • verschlechtertes Wohlbefinden.

Übertraining – wie kann man es vermeiden?

Es ist einfacher zu verhindern als zu heilen. Dieser goldene Gedanke funktioniert außergewöhnlich gut bei Übertraining. Ein reifer Sportler oder ein bewusster Sportbegeisterter weiß, was zu tun ist, um seinen Körper nicht zu belasten. Es weiß auch, wann die Trainingsintensität gestoppt oder reduziert werden muss.

Indem wir auf unseren Körper hören und ihn pflegen, können wir das Gespenst des Übertrainings beiseite legen. Grundlage ist die Erstellung eines vernünftigen Trainingsplans, Bewegung unter fachkundiger Aufsicht, Verzicht auf intensives Training bei nachlassender mentaler Verfassung, eine ausgewogene Ernährung, dauerhafte Ruhepausen und ein bestimmtes Maß an Schlaf.

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Wenn Sie während des Trainings die ersten Symptome einer Formverschlechterung spüren, sollten Sie entsprechend reagieren - die Übungstechnik verbessern, deren Intensität reduzieren, die Ruhezeit verlängern, Ihre Ziele hinsichtlich der Möglichkeiten überprüfen.

Wenn wir 3-4 mal die Woche trainieren, lohnt es sich, ein paar Wochen Sportpause einzulegen – das ist die sogenannte detraining. In dieser Zeit verzichten wir entweder komplett auf Sport oder wechseln zu weniger intensiven Bewegungsformen, z.B. Yoga, leichtes Spinning, Crosstrainer, Stepper.

Übertraining – wie kommt man wieder in Form?

Die Erholung vom Übertraining erfordert viel Arbeit und hängt von der Kondition des Athleten (geistig und körperlich) ab. Manchmal sind die drastischsten Schritte nötig, in Form einer zeitlichen Unterbrechung des Trainings, bis sich der Körper regeneriert und die Psyche wieder stabilisiert ist. Bei leichteren Übertrainingsfällen reicht es, das Training einzuschränken oder den Trainingsplan in Teile zu unterteilen, damit nicht alle Muskeln gleichzeitig arbeiten. Durch Ernährungsumstellung und Massagen wird die Regeneration gefördert.

Es ist jedoch zu bedenken, dass Übertraining zu einer Verletzung führen kann, die uns ein für alle Mal von der Ausübung des Sports ausschließen kann. Dann kann es einfach unmöglich sein, wieder in Form zu kommen.

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